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Vorstand der Ortsgruppe Fürth
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Aus der Geschichte unserer OrtsgruppeEs war eine kleine Schar von Wanderfreunden, genau genommen waren es 28, die am 27. Mai 1914 den Fränkischen Albverein gründeten - den heutigen Dachverband -, mitten hinein in eine ungünstige Zeit, und es war eine schwere Arbeit, in den Wirren des 1. Weltkriegs den jungen Verein lebensfähig zu halten. Trotz allem überlebte der Fränkische Albverein und nahm gleich nach Kriegsende seine Tätigkeit wieder auf. Im Jahre 1919 war die Mitgliederzahl soweit angewachsen, daß der FAV beschloß, die in verschiedenen Orten bereits bestehenden Gruppen in die Selbständigkeit zu entlassen. Am 17. Juni 1919 fanden sich deshalb im (heute nicht mehr bestehenden) Hotel Kütt die Fürther Älbler zur Gründung ihrer eigenen Ortsgruppe ein. Einstimmig beschlossen die Fürther Älbler die Selbständigkeit und mit der damals stolzen Zahl von 52 Mitgliedern konnte die Ortsgruppe Fürth im Fränkischen Albverein aus der Taufe gehoben werden. Nicht zuletzt durch das rege Vereinsleben mit vielfältigen Aktivitäten war die Mitgliederzahl bereits nach drei Jahren auf 130 angestiegen. Im Jahre 1921 wurde ein bereits bestehendes Landheim in Hiltmannsdorf übernommen, aber bereits ein Jahr später mußte es infolge der herrschenden Wohnungsnot mehr oder weniger zwangsgeräumt und wieder aufgegeben werden. Es war jedoch ein Wanderheim-Fonds vorhanden, und die damalige Vorstandschaft machte sich auf die Suche nach einem neuen Objekt und nach einiger Zeit standen auch mehrere Liegenschaften zur Wahl. Der Verein entschloß sich schließlich, den in Cadolzburg angebotenen Sommerkeller von Hans Bauer, Gastwirt des Goldenen Löwen, zu pachten. Nur: Das Gebäude war ein Torso, eine Ruine zum Abbruch, doch durch den Fleiß vieler Hände der Mitglieder und zahlreiche Spenden konnte das Wanderheim am 28. September 1924 eingeweiht werden. Das Landheim wurde sofort der Mittelpunkt des Vereinslebens und wurde darüber hinaus recht rege vom Fränkischen Albverein, aber auch von vielen anderen Vereinen und Gruppen besucht und genutzt. 1930 konnte eine Berg- und Wintersportabteilung aus der Taufe gehoben werden. Etwas später entwickelte sich noch eine Volkstanzgruppe, und das vielfältige Angebot schlug sich in einer wiederum angestiegenen Mitgliederzahl nieder. Der 2. Weltkrieg und die Nachkriegsjahre brachten für die Ortsgruppe viele Nöte und Sorgen mit sich, auch waren viele Mitglieder Opfer des Krieges geworden. 1948 gab es einen Rückschlag, denn man mußte sich zu aller Bedauern vom schönen und liebgewordenen Wanderheim trennen. Das Landheim mußte der herrschenden Wohnungsnot geopfert werden und diente fortan wohnungslosen Familien als Wohnstätte. Trotzdem: Das Vereinsleben ging weiter und im Jahre 1969 wurde die 50-Jahr-Feier in festlichem Rahmen auf dem Hohenstein begangen. Auch die eigene Vereinshütte wurde nicht aus den Augen verloren… und erfolgreich betrieben: am 4. Mai 1974 fand die Einweihung der vereinseigenen Waldrast „Sepplhütt'n“ in der Gemarkung Keidenzell unter Anwesenheit zahlreicher Wanderfreunde und Ehrengäste statt - gerade rechtzeitig für die große und gleich zwei Tage dauernde Feier zum 55jährigen Bestehen der Ortsgruppe Fürth. Am 17. Juli 1979 konnte dann mit einer Festveranstaltung im Hotel „Schwarzes Kreuz“ das 60jährige Bestehen der Ortsgruppe begangen werden… Aus der Vereinschronik zum 60jährigen Bestehen im Jahre 1979 |
Die Ortsgruppe Fürth e. V. ist ein Mitgliedsverein des Fränkischen Albvereins (FAV). Wir sind ein Wanderverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, allen Wanderfreunden unsere Fränkische Heimat näher zu bringen. Hinzu kommt die Pflege des Wanderwegenetzes, von dem der Fränkische Albverein in seinem Wandergebiet 6386 km markiert hat.